Margarete Luchting Paysan


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© hans paysan 2008
Ausschnitte aus einer Rede von Prof. Kurt Weidemann

... Ich kenne Margarete seit 1964, als sie ihr Studium an der Akademie Stuttgart begann,
als sie bei Sonderborg malte, bei Erich Mönch lithographierte, die Filmklasse von Farocki
besuchte und sich mit allen Techniken der Malerei vertraut machte. Seitdem ist sie einen
unbeirrbaren, konsequenten, unbestechlichen Weg der Selbsterkenntnis und Selbsttreue
gegangen; kein immer leichter Weg.

Die offenbar unversiegbare Kraft ihrer Biderlebnisse und Bilderfindungen, deren Lebendig-
keit aus einer inneren Kraft kommt, löst Neugier an ihrer Experimentierfreude aus.
"Bilde Künstler, rede nicht", diesen Satz müsste sie erfunden haben. Dabei teilt sie sich
fortwährend und intensiv und immer wieder neu mit.
Aber eben nicht mit Hilfe von Worten, sondern mit dem in alle Sprachen übergreifenden
Bild und diese Sprache hat Poesie, Klang, Ausdruckskraft, Erlebnisstarkes und
Nachdenkenswertes.Und über die Sprache hinaus erlebt man Raum und Zeit und Bewegung.

... Bei den Arbeiten von Margarete Luchting Paysan ist keine zeitbezogene, keine
geschlechtsspeziefische, keine durchgängige typische Deutung nachzuvollziehen, dennoch
sind sie nachaltig aktuell und von einer Anmache, die sich eher verstärkt mit der Zeit,
als dass sie verloren geht oder verblasst. Die Treue gegen sich selbst und die Jahrzehnte
der Ausübung ihres künstlerichen Geschäfts geben diesen Bildern ihren Wert.

... nicht nur, dass sie die Fläche beherrscht, den Raum füllt, bunt und unbunt souverän
einsetzt, die Malmittel in ihrer Wirkung bestimmt, sondern ihre poetische, erträumte und
erdachte Welt unbestechlich und so und nicht anders weiterbaut und weiterlebt, das macht
sie gut.

... Ist es eigentlich zuviel verlangt, sich einmal drei Minuten - und glauben Sie mir, das ist
ist eine lange Zeit - sich also einmal drei Minuten vor ein Bild zu stellen, um mit ihm ins
Gespräch zu kommen.
... Man schreitet langsam, bleibt kurz stehen, geht weiter und denkt ...